Am Wochenende habe ich den Acer Aspire 7520 eines bekannten mit Vista Home Premium neu installiert um altlasten wie NIS, O2K7 und andere sauber loszuwerden und das Gerät gleich grundlegend sauber einzurichten. Vista und alle Treiber waren installiert, die üblichen Probleme behoben, die erforderliche Software installiert und eingerichtet doch das Gerät hatte immernoch leichte Probleme auf dem suspend2disk aufzuwachen. Eine kurze suche im Netz brachte auch die Lösung des Problems. Ein neueres BIOS (v1.30) sollte das Problem beheben. Nichts leicher als das, dachte ich (BIOS-Updates sind eigentlich nichts besonderes) und so habe ich die aktuelle Version inkl. Winflash von der Acer Website heruntergeladen und geflasht. Winflash meldete keinerlei fehler, alles verlief wie man es von phoenix-bios kennt. Nach einem Neustart lief das System auch noch, ein bisher aufgetretener E/A fehler war verschwunden. Also, herunterfahren und einpacken. Ca. 30 Minuten später wollte ich das Gerät noch einmal booten um einige Dateien zurückzukopieren, aber der Bildschirb blieb dunkel. Was nun? Ich habe eine Mail an Acer mit der bitte mir die weitere vorgehensweise mitzuteilen gesendet. Bisher ohne Antwort (laut website 2-3 Werktage). Mal sehen wie lange es dauert und ob es eine wie bei anderen Herstellern übliche Notfallmethode gibt, das BIOS cold zu flashen. Die suche in Foren ergab, das man ein USB-Floppy anschließen solle, akku entfernen, das Gerät vom netz trennen, die Tasten FN+ESC gedrückt halten und das Gerät einschalten solle um einen notfall-flash auszulösen. Am Montag besorge ich mir ein USB-Floppy und werde diese vorgehensweise probieren. Es macht mir aber trotzdem etwas angst das ein Original BIOS-Update von der Acer-Website solche Probleme verursacht. Mehr dazu (mit evt. wiederherstellungsanleitung) im laufe der kommenden Woche.
…hey Leute. Schon etwas älter das Frage-Antwort-Spiel hier, allerdings musste ich gerade feststellen, dass bei vielen BIOS-Downloads bei Acer nach 2,1 MB Schluss ist (normalerweise sind BIOS-Updates so um die 4-5 MB). Nach dem zweiten Download klappte es dann allerdings grundsätzlich… Schon scheiße, wenn man ein BIOS-Update mit ner halben Datei durchziehen will… kr kr kr…
Sooo… wieder jede Menge Neuigkeiten:
Das Geraet ist praktisch _SOFORT_ (also innerhalb sehr weniger Tage) wieder ausgefallen, meine starke Vermutung (sehr baldiger erneuter Komplettausfall aufgrund eines weiter bestehenden Hardware-Wacklers o.ae.) hat sich also sofort bestaetigt.
Also wieder an Acer zurueckgeschickt, Resultat war auch hier dann ein Komplett-Tausch des Mainboards, offensichtlich schnelle Bearbeitung.
BIOS-Version ist nun sogar die 1.32 (mit hoffentlich ebenfalls sehr gutem Idle-Management und Resume-Kompatibilitaet).
Mit anderen Worten: von unserer Seite aus erfreulich guter Service, mein Bekannter ist sehr zufrieden.
Hoffen wir, dass das Ding jetzt besser laeuft (hoffentlich keine sehr ungewoehnlichen Spannungswandler-Geraeusch-_Aenderungen_ mehr, stabile Hardware, etc.pp.).
Oh Gott, vielleicht muss ich ja in Zukunft dann Acer doch noch empfehlen
Acer hat lustigerweise das komplette MB ausgetauscht. Das aktuelle BIOS war natürlich auf dem Brett gleich enthalten. Ich habe mir mal den Spaß gegeben und ein Flash probiert, diesmal ohne Probleme. Das Powermanagement funktioniert nun tadellos, Vista macht auch so gut wie keine Probleme mehr (naja, bis auf die Vista-Probleme eben ;- ). Was mich an der ganzen Sache noch etwas aufregt, das MB hat eine neuere Chip-Revision als der Vorgänger. Erst auf Nachfrage bei Acer erhielt ich Auskunft das überhaupt etwas getauscht wurde. Auf dem Reperatur-Zettel stand nur ein Vermerk, falls noch Probleme auftreten solle ich die Original Acer-Software wieder installieren. Ansonsten aber trotzdem Respekt an den Support. Nicht mal eine Woche vom einsenden bis zur Lieferung.
[Fortsetzung des kaputt-Escapeten Postings]
korrigiert wurde. Hierfür würde auch sprechen, dass in unseren _beiden_ Fällen das Gerät nach Flashen funktionierte, aber dann direkt nach einem Transport TOT war!!
Evt. ist schlichtweg ein Problem mit einem Wackler bei Grafikkarten-Socket oder Display-Verbinder?? Sieht auf jeden Fall sehr nach einem Wackler aus, wo auch immer…
Das Flashen ansich scheint in der Tat recht zuverlässig zu sein, da es nun nach mindestens 10 vollständigen Flashes immer noch bootet
Sonderlich toll ist die ganze Sache jedenfalls definitiv nicht, egal was es jetzt war…
Hallo nochmals,
gibt es irgendwelche Neuigkeiten?
Hier wurde das 5520G an Acer zurückgeschickt und kam jetzt mit einer Notiz zurück, dass es vier Mal getestet wurde und jedesmal problemlos hochfuhr!!!
Das alles ist mir völlig unverständlich, da hier Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt wurde, um das Ding irgendwie wieder zum Leben zu erwecken:
zig verschiedene Versionen geflasht, Akku raus und eingeschaltet, um wenigstens Akku-technisch vollständige Geräteentladung zu haben (CMOS ist schwierig).
CMOS-Clear wurde per Parameter bei Emergency-Flash-Versuchen auch versucht. Aber ingesamt einfach GAR NIX, keine brauchbare Reaktion.
Meine Theorie ist, dass es also evt. folgendes war:
- lange Totzeit während Postversand, also vollständige Entladung des CMOS
- Gerät wurde endlich einmal ordentlich durchgerüttelt, wodurch irgendein Wackel-Problem in den Innereien wieder \\
Ich habe mittlerweise eine RMA von Acer erhalten und werde das Gerät morgen einsenden. Komischerweise wurde in der Antwort ein “Hardwaredefekt” aus Ursache für den fehlgeschlagenen Flash-Vorgang angegeben. Unbegreiflich. Ich habe mit mehreren USB Floppys und unterschiedlichen bios/pflash versionen experimentiert. Ab und zu hat das Gerät das BIOS auch von der Disk geladen, ein booten war mir aber nie möglich. Zumal es ja durchaus vorkommen kann das ein bios-flash fehlschlägt, allerdings meldet das verwendete Tool im Normalfall einen fehler und man weiß das etwas schiefging. Aber was ist bei Acer schon normal…
Zoll-Zeichen war falsch escaped und hat daher fast gesamtes Posting gekillt, daher nochmal…
Hallo,
EXAKT tupfengleiches Problem, auf einem 5520G (offensichtlich das 15-Zoll-Schwestermodell zum 7520G, v1.30.zip war exakt identisch zu v1.30.zip bei 7520G!).
Vorherige Version war v1.06, welche ziemlich unbrauchbar ist dank wirklich schlechtem Idle/Thermo-Management (sowas kann man eigentlich nicht ausliefern), daher Upgrade auf v1.30 gemacht welche laut Kommentaren das Lüftermanagement/Temperaturprobleme erheblich entschärfen soll, erster Boot hat funktioniert (BIOS _hat_ erfolgreich v1.30 angezeigt), danach Geraet eingepackt und nach Hause genommen, dort nichts mehr, alles dunkel.
Jegliche Versuche mit externem USB-Floppy-_Laufwerk_ (mit der crisdisk-Methode und verschiedenen crisdisk-Versionen) waren NICHT erfolgreich, er hat zwar das Flash-File komplett eingelesen (zumindest mit PHLASH16-Versionen 1.6.5.4 und 1.6.7.0, welche beide bereits 1MB-Flash-fähig sind) und somit wohl auch geflasht, aber Booten war nie erfolgreich, auch nicht mit Spielchen wie Akku und Netz raus, Netzschalter drücken, dann wieder anschliessen und probieren.
Meiner Meinung nach eine absolute Sauerei, was sich Acer da erlaubt:
erst ein unzulängliches BIOS auf den Markt werfen, welches grundlegende Funktionalität nicht kann, und dann ein BIOS-Update anbieten, welches sehr lieblos distributed wird (leere README-Datei, keinerlei Hinweise) und ausserdem noch aeusserst fahrlaessige Einstellungen verwendet (XMS-Check ignoriert, /EXIT nicht verwendet, daher __sofortiger__ Reboot ohne jegliche Erfolgs-Meldung, _NICHT_ /V verwendet fuer Block-Verifikation, /R (Flash-Retry bei Fehler) auch nicht spezifiziert, /I für image size verification nicht verwendet, …).
In 21 Jahren mehr oder weniger enthusiastischer PC-Architektur-Verwendung kann ich mich nicht erinnern, dass jemals ein einziges meiner durchaus manchmal durchgeführten BIOS/Firmware-Flashes vergeigt worden wäre – aber bei Acer ist wohl alles möglich!
Die Unterhaltung mit dem Acer-Support wird lustig werden…
Hallo,
EXAKT tupfengleiches Problem, auf einem 5520G (offensichtlich das 15\\