Wer kennt nicht das Problem? Man hat ein DVD oder CD-Image und möchte ohne zu Brennen auf dieses zugreifen. Mit einem loop-device kein Problem. Einfach vor den jeweiligen Mount-Befehl ein -o loop anfügen und das Problem ist Vergangenheit.
Einen tmp-Ordner erstellen, ein paar Unterordner anlegen und ein dummy-Image erstellen
mkdir image
mkdir image/ordner1
mkdir image/ordner2
mkdir image/ordner3
dd if=/dev/zero of=image/afile.dat bs=1000 count=100000
mkisofs -R -J -o cdimage.iso image/
I: -input-charset not specified, using utf-8 (detected in locale settings)
9.70% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:38 2008
19.41% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:38 2008
29.09% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:38 2008
38.80% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
48.48% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
58.19% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:39 2008
67.87% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
77.58% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
87.26% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
96.97% done, estimate finish Tue Mar 18 21:11:40 2008
Total translation table size: 0
Total rockridge attributes bytes: 1322
Total directory bytes: 10240
Path table size(bytes): 90
Max brk space used 0
51572 extents written (100 MB)
ls -l
-rw-r--r-- 1 root root 105619456 18. Mär 21:12 cdimage.iso
OK, nun kann das Image einfach mit der -o loop Option gemountet werden.
mkdir tmp
mount -o loop cdimage.iso tmp
ls tmp
ordner1 ordner2 ordner3 afile.dat
Wunderbar, das Image wurde gemountet. Ich hatte nur eben gerade keine iso zur hand
Monthly Archives: März 2008
IHK-Kurs zum Zertifiziertem IT-Systemadministrator
Nach langem hin und her habe ich mich nun zum weiterbildungskurs der IHK zum Zertifiziertem IT-Systemadministrator angemeldet und die ersten beiden Schulungstage überstanden. Im groben ging es zuerst einmal um die Lernmethoden, Betriebssystem und andere Grundlagen sowie zum Abschluss das leidige Thema der in der EDV üblichen Zahlensysteme. Es mussten einige Tests zu diesen Themen abgelegt werden, um den Wissensstand innerhalb der Gruppe festzustellen. Das für mich nervigste Thema war die Rechnung mit dualen (binären) Zahlen und vorallem mit negativen dualen Zahlen (ein und Zweierkomplement) und das hin und herrechnen zwischen DEZ/HEX/BIN. Ich brauche in der täglichen Arbeit nur ganze Bytes und nichts weiter (zb. für IP-Adressen, Netzmasken usw.) wesshalb ich grundlegend wieder zur “richtigen” umrechnung umdenken musste. Noch etwas Übung und es sollte wieder klappen
. Die Schulung wird durchgängig von externen Dozenten durchgeführt und verläuft relativ zügig. Die Themen der ersten Stunden waren relativ Flach, wobei ich feststellen musste das nicht alle in der Gruppe Fit in Themen wie Computergrundlagen/MS-Dos oder Systemarchitektur sind. Zum Abschluss gab es noch mehrere Script über WindowsServer, Netzwerke und andere Themen. Ich selbst musste feststellen das 90% des Wissens wiederholung und nur 10% tatsächlich neu sind. Es gab auch einige Hausaufgaben, so soll ich eine Tabelle mit BUS-Systemen aktualisieren, andere müssen CPU-entwicklungen oder Schnittstellen ergänzen. Mal sehen was im nächstem Kurs so gelehrt wird, Thema: windows Server -g-.
DNS-Fehler für google.de?
Gestern Nachmittag, gegen 15:00-16:00 Uhr konnte aus irgendwelchen gründen google.de weder über die root noch die Provider DNS-Server aufgelöst werden. Entweder wurde die Domain mal wieder irgendwohin delegiert oder die DNS-Server des Anbieters waren nicht erreichbar. Die US DNS-Server (die übrigens auf andere Server zeigen) haben noch tadellos funktioniert. Auch ein Aufruf über die IP war noch problemlos möglich. Was mich nur immer wieder wundert, es gibt doch ziemlich viele Menschen die das Internet (eigentlich ja ein weltweites IP-Netz) af google (Anbieter verschiedener L5 Dienste) reduzieren. Komisch auch das das Problem scheinbar nur in Deutschland auftrat. Mal sehen was die Presse in den nächsten Stunden/Tagen dazu schreibt.
Wenn das Design die Lesbarkeit unmöglich macht …
Eventuell ist diese Website unter Windows ja sogar noch zu lesen, aber mein Firefox unter Linux streikt genau wie mein Konqueror oder der Internet Explorer6 (wine). Er scheint die Inhalte in mehrere Ebenen gelegt zu haben und diese untereinander so verschachtelt das nichts mehr lesbar ist. In den Zeiten vorgefertigter Blogsysteme sollte man wissen was man ändert, wenn man etwas ändert.

Da das Gästebuch unbenutzbar und ich gerade mit Mühe die Trackback-URL gefunden habe, hoffe ich das dieser Beitrag in diesem Blog ankommt und etwas bewirkt.
Neues zum Thema Hackertools
Nachdem ich mir den Vortrag eines Rechtsanwaltes zum Thema Hackerparagraph auf den Chemnitzer LinuxTagen angehört habe, ist die Lage für mich nun etwas klarer. Die ganze Situation ist im Moment etwas schwammig. Es ist zwischen Tools für die reine Sicherheitsanalyse, also den “guten Programmen”, den für beide Seiten einsetzbaren, sogenannten “Dual-Use” Programmen und den “bösen”, rein schädlichen Programmen zu unterscheiden. Ein Tool, das einzig mit dem Zweck geschrieben wurde Schaden anzurichten, wie zb. Würmer, Viren, Hacking-Scripts oder Backdoor-Bausätze sind grundsätzlich (wie früher auch schon) verboten. Diese Tools, die sogenannten DualUse Programme die zb. zum prüfen von Kennwörtern, Scannen von Sicherheitslücken und “wiederherstellen von Passwortern” erstellt wurden, dürfen, wenn die Absicht eindeutig NICHT böswillig ist, weiterhin verwendet werden. Allerdings sollte man die Verwendung dieser Tools auf jeden Fall Schriftlich festhalten und vom Arbeitgeber bestätigen lassen das diese für die Prüfung der Netzwerksicherheit unbedingt erforderlich sind. Verlinken, bereitstellen oder beschreiben sollte man diese Programme allerdings aufgrund der unklaren Rechtslage nicht. Auch Hinweise oder gut gemeinte Tips die auch nur irgendwie zum ausspähen von Daten oder anderen irgendwie erdenklichen Angriffen verwendet werden könnten sollte man vorerst unterlassen. Andere Tools, die eindeutig “gut” sind, darf man weiterhin wie gewohnt einsetzen. Auch aufpassen sollte man beim Einsatz von Netzwerksniffern, Portscannern oder Logging-Tools, da diese Informationen dieser Programme bei einem Angriff nützlich sein könnten. Auch hier gilt, unbedingt vom Arbeitgeber bestätigen lassen. Absolut unklar ist aber weiterhin was passiert, wenn man selbst durch Fehleingaben in löchrigen Anwendungen wie zb. Websites zufällig Schaden anrichtet (zb. eine versehentliche SQL-Injection). Das kann schon passieren wenn man unbedacht Steuerzeichen oder Escape-Zeichen in Beiträgen verwendet und diese von der Webanwendung falsch interpretiert werden was zu einer versehentlichen Manipulation von Daten führen könnte. Ebenfalls absolut unklar ist der Umgang mit abgefangenen Trojanern oder Viren aus EMails oder Web-Content im Isolationsordner des Mail/Proxyservers. Sollte man diese Programme weiter verwenden um seine eigenen Systeme in abgesicherten Umgebungen weiter zu Testen kann das schon ausreichen um den tatbestand zu erfüllen. Also am besten nichts mehr aufheben und sofort löschen, was allerdings gegen die gesetze der EMail-Archivierung verstoßen würde (Emails müssen vollständig Archiviert werden. Eine trennung von Spam wird dort nicht ausgegrenzt, es ist definitiv die Rede von jeglicher EMail-Kommunikation”. Wie man sieht grenzt sich nicht nur das neue Gesetz selbst in mehreren Bereichen aus, sondern kollidiert auch massiv mit anderen gesetzen. Solange das nicht alles geklärt wurde, sollte man besser überhaupt keine Tools dieser Art mehr verwenden und die Spam/Virenmails ungeprüft wegarchivieren. Was auch zu einem Problem werden könnte, sind sogenannte “Live_Hacking” Veranstaltungen. Diese sollte man allein wegen dem Wort Hacking lieber IT Sicherheitsvorführung oder ähnlich benennen. Tools, die Live Kennwörter cracken oder Userdaten ausspähen sollte man bei diesen Vorführungen grundsätzlich nicht verwenden.
Meine Meinung zu dem Thema ist, das die komplette IT-Industrie im Moment extrem gelämt und von unsicherheiten durchzogen ist. Niemand kann sich absolut sicher sein ob das Tool das er zur Analyse der Sicherheitsrisiken im Netzwerk verwendet, überhaupt legal ist. Arbeitsmethoden, Tools, Konzepte, dies alles sollte grundsätzlich geprüfe und bei Bedarf angepasst werden um keine “eventuell Illegalen” Tätigkeiten auszuführen. Die verbleibenden Tools sollte man Schriftlich festhalten, die Personen die diese verwenden dürfen benennen und die Datenträger/Speicherorte dieser Programme zusätzlich Sichern um keine versehentliche Verbreitung auszulösen. Mal sehen wie lange das noch gut geht.