Leben 2.0 – Das Multimedia-Zuhause

Da in letzter Zeit immer mehr Dinge mit “2.0″ bezeichnet werden, konnte ich das natürlich nicht lassen. Gruppenzwang eben :-) . Wie schön könnte es sein? In der Wohnung summt ein kleiner Server, ausgestattet mit TV-Karten, mehreren 1.5TB Festplatten im RAID5 Verbund und flüsterleisen Lüftern. Auf dem System laufen Dienste wie PVR (Videorecorder/Streamer), Upnp Server,  Audiostreaming, Mailserver, Adressbuch und Kalender. Im Wohnzimmer steht ein kaum sichtbarer, kleiner PC und dienst als Frontend für PVR, EMail und Kontakte. Die Audioausgabe wird auf einen weiteren, noch kleineren, mit einer 5.1 Soundkarte ausgestatteten Rechner weitergeleitet. Im Schlafzimmer befindet sich ein ähnlicher PC, allerdings mit LCD Display, und arbeitet als Radiowecker. Der Stream kann wahlweise von der TV-Karte, der Musiksammlung oder einem Internet-Radiosender stammen. Das System wird zur Weckzeit per WOL geweckt und spielt die Lieblingsmusik zum aufstehen. Zeitgleich dimmt die Elektronische, Netzwerkfähige Steckdose den Deckenfluter langsam auf normale Helligkeit. Im Bad befindet sich ein TFT-Panel hinter dem Spiegel und zeigt vom Mini-PC die aktuellen Nachrichtenfeeds beim Zähneputzen. In der ganzen Wohnung zeigen mehrere WLAn Bilderrahmen die letzten Lieblingsfotos, Videos oder Webcam-Streams aus dem Internet. Die gesamte Steuerung erfolgt von einem WLAN fähigen PDA. Aber noch nicht genug. Eingehende Anrufe werden an allen Aktiven geräten signalisiert und können als Freisprech-anlage arbeiten. Die Möglichkeiten einer solchen Vernetzung sind nahezu grenzenlos.

Ich bin der Meinung, ein solches Netzwerk lässt sich heute relativ einfach umsetzen. Alles zusammen, leben 2.0. Allerdings sollte man sich für den Fall eines Stromausfalls ein paar Kerzen und ein gutes Buch, zb über Multimedianetzwerke, bereitlegen.