Vista x86_64 fehlerfrei?

Laut Microsoft ist das Betriebssystem ja inzwischen ausgereift. Warum passieren dann aber immernoch seltsame Dinge?

Eben gerade habe ich meinen Browser minimiert, und anstelle des Dream Scene Wasserfalls war ein sehr sehr kleiner Desktop oben links zu sehen. Der rest des Bildschirms war Grau. Die Taskleiste wurde komischerweise richtig angezeigt. Aber schaut es euch selbst an. So sollte das normalerweise nicht sein. Was mich wundert, ich habe nicht einmal ein Spiel oder andere 3D Programme gestartet. Die Umschaltung zwischen 3D und GDI/Aero hat mir schon bei meinem letztem Versuch mit Vista vor etwa einem Jahr immer wieder Probleme gemacht.

Das zweite Problem das mich sehr oft stört, ist die falsche Farbdarstellung in der Windows Fotogalerie. Unter XP konnte die Bild und Faxanzeige alle Bilder/Fotos usw. problemlos anzeigen. Unter Vista werden mir die Farben extrem verzerrt. Komischerweise sind an den Bildern keine ICC Profile angehängt oder komische Farbräume. Ja selbst einfach Bitmap´s wie dieser Screenprint werden verzerrt. Öffnet man die gleiche Datei in einem anderem Program, sieht alles normal aus. In einer testweise installierten Vista x86_32 Edition sieht die selbe Datei normal aus. Ist das etwa der gewollte WOW-Effekt?

Nachtrag:

Das Farbproblem bekommt man in den Griff, indem man das standard sRGB-Farbprofil für alle Monitore hinterlegt. Sobald man den PC neustartet, sollten die Farben richtig dargestellt werden.

Zeitsynchronisation in einer Windows Domäne

In Microsoft Netzwerken spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Driften Server und Client zu stark auseinander, ist eine Anmeldung über Kerberos nicht mehr möglich und Netzwerkvorgänge dauern sehr lange oder scheitern vollständig. Normalerweise wird die Uhrzeit von dem Domänencontroller, der die Funktion des PDC-Emulators ausführt, bereitgestellt. Dazu muss dieser allerdings über eine externe Zeitquelle verfügen. Dies kann entweder ein lokal angeschlossener DCF77 Empfänger oder ein NTP-Server sein. Verfügr der Server über keine externe Zeitquelle, scheitert auch die Synchronisation mit den Clients im Netzwerk.

In einer Domänenstruktur oder einem Forrest, beziehen die PDC-Emulatoren der einzelnen Domänen die Uhrzeit vom PDC-Emulator der ersten, übergeordneten Domäne. Normalerweise ist das die Domäne, die auch den Server der die Funktion des Domain Naming Masters enthält.

Möchte man einen DCF Empfänger verwenden, muss per regedit im Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Config” der DWORD-Wert “AnnounceFlags” auf “A” gesetzt werden. Bei verwendung eines NTP-Servers, welcher natürlich auch auf einem Netzwerkfähigem DCF Empfänger oder einem Linux-Server laufen kann, muss der NTP-Server in der Registry wie folgt konfiguriert werden:

  1. Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters” Attribut “Type” auf den Wert “NTP” ändern
  2. Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Config” Attribut “AnnounceFlags” auf den Wert “5″ ändern
  3. Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Parameters” Attribut “NtpServer” auf den DNS-Namen des NTP-Servers plus 0×1 ändern. (Der Wert für den Server ptbtime1.ptb.de währe also “ptbtime1.ptb.de,0×1″
  4. Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpServer” Attribut “enabled” auf den Wert “1″ ändern
  5. Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpClient” Attribut “SpecialPollInterval” auf den Dezimalwert “1800″ ändern.

Diese Konfiguration sorgt dafür, das der Server den NTP-Server aktiviert, dem NTP-Client den angegebenen Zeitserver als Quelle übergibt und alle 30 Minuten mit dem externem Zeitserver Synchronisiert. Anschließend können alle weiteren Server und Clients Netzwerk die Uhrzeit von diesem PDC synchronisieren. Da wir zudem den NTP-Server auf diesem Server aktiviert haben, kann dieser als Zeitquelle für Drucker oder andere Geräte angegeben werden. Ist dies nicht erforderlich, kann Schritt 4 entfallen.