Nach einigem hin und her bin ich nun doch noch bei Facebook. Es gab ja in der Vergangenheit ehr magelhafte Möglichkeiten seine Privatspäre zu schützen, was zum Glück inzwischen behoben wurde. Wobei mich einige Funktionen an Google+ erinnern.
Author Archives: admin
HP ProLiant Microserver als RODC für kleine Standorte
Mit dem NL37 MicroServer bietet HP einen sehr kompakten und dennoch gut Ausgestatteten Server. Das System kann mit bit zu 8 GB ECC-Ram ausgestattet werden, verfügt über 4 SATA II Einschübe und einen DualCore AMD Athlon II NEO Prozessor mit 1.3 Ghz. Die Leistung reicht problemlos für einen Windows Server 208R2 um die Rollen RODC, Dateiserver, Druckserver und BrancheCache für kleine Standorte bis 20 Personen anzubieten.
Zum Gehäuse:
Das sehr gut gelungene massive Gehäuse ist sehr schnell zu öffnen. Die 4 HDD Einschübe befinden sich hinter einer abschließbaren Fronttür, das passende Werkzeug zum Einbau der Festplatten in die Rahmen fehlt leider genau wie die nötigen Schrauben zum befestigen der Festplatten. Standard Sekkopf-Kreuzschlitzschrauben für Festplatten passen glücklicherweise in die vorgesehenen Bohrungen. Um den Speicher zu erweitern muss das Mainboard aus dem Gehäuse herausgenommen werden. Das unter den Festplatteneinschüben liegende Board befindet sich auf einem Schlitten. Zum Herausziehen sind lediglich 2 Schrauben und einige Stecker zu lösen. Nicht gerade der Komfort eines DL380, aber bei diesen Gehäuseabmessungen immer noch relativ komfortabel gelöst. Das System kommt ohne optisches Laufwerk. Über den Festplatten und der Frontklappe befindet sich ein 5 1/4″ Laufwerksschacht mit vorbereiteter S-ATA Verkabelung.Ein Band oder optisches Laufwerk ist hier durch öffnen der oberen Abdeckung schnell eingebaut. Um unerwünschtes Öffnen dieser Abdeckung zu verhindern, kann ein Schloss an der Rückseite angebracht werden. Ausgestattet mit 2x 2TB Enterprise HDD´s wiegt der Server ohne optisches Laufwerk knapp 5 Kg.
Leistung unter Windows Server 2008R2
Direkt nach der Installation können alle Komponenten mit Standardtreibern angesprochen werden. Es empfiehlt sich aber unbedingt den Grafik-/ Netzwerk-karten Treiber zu installieren. Um Datenredundanz zu schaffen sollte auf Windows Bordmittel zurückgegriffen werden. Der interne Controller realisiert das RAID auch nur über die CPU, allerdings ohne Wissen des Betriebssystems. Bei solchen “Soft-RAID” Treibern sollte immer auf die Betriebssystem Funktionen zurückgegriffen werden. Nach Abschluss der Erstsynchronisierung schreibt das System durchschnittlich 80MB/s auf die Datenträger. Das integrierte Gigabit LAN kann damit zwar nicht gesättigt aber immerhin sehr gut Ausgelastet werden.
Serverrollen/Konfiguration
Um einen Server an einem unsicherem Standort aufzustellen, sollte in jedem Fall ein getrenntes Subnet der Größe /24 oder /25 in einer neuen ActiveDirectory Site angelegt werden. Alle Kommunikation von und zu diesem Standort sollten dann IPSec verschlüsselt werden. Um den Standort an den Firmensitz anzubinden, empfiehlt sich ein getrennter L2 VPN-Router. Damit wird eine 2-Faktor Verbindungsverschlüsselung erreicht. Über diese Verbindung dürfen dann ausschließlich IKE und ESP Pakete der IPSec Verbindungen zugelassen werden. Um die Inhalte der Festplatten zu schützen sollte unbedingt EFS aktiviert werden. Somit sind alle nicht Domänenmitglieder aus dem Netzwerk und dem Dateizugriff ausgeschlossen. Der Server selbst wird als RODC konfiguriert. Ein lokaler DNS Server sowie globaler Katalog stellen die Anmeldefunktionen bei fehlender Netzwerkverbindung sicher. Allerdings sollten auf gar keinen Fall Kennwörter Administrativer Konten an den Standort repliziert werden. Eine Anmeldung am Server mit Administrativen Rechten ist so nur möglich wenn die IPSec Verbindung zum Hauptsitz steht. Um Druckfunktionen zur Verfügung zu stellen, empfiehlt sich zusätzlich die Rolle “Druck und Dokumentendienste”. Auch die Rolle “DHCP-Server” ist nützlich. Zum sichern und abgleichen der Daten kann eine DFS-Replikationsgruppe eingerichtet werden. Somit sind immer alle Daten an mindestens 2 Standorten verfügbar.
Fazit:
Der kleine Server bietet neue Möglichkeiten um kleine Firmenstandorte, Baustellen oder ähnliches mit Servern auszustatten. In Verbindung mit einem L2 VPN-Router (z.B. Cisco oder Astaro) lässt sich der komplette Netzwerkverkehr so absichern, dass selbst ein Sniffer an einem Monitor-Port kein Risiko darstellt. Dank RODC und EFS sind auch die Daten und Benutzerkonten relativ sicher. Der Nutzen eines solchen Servers übersteigt auf jeden Fall das Restrisiko. Alternativ müssten alle Anwender ihre Daten lokal verwalten, fällt eine Festplatte aus ist alles weg. Truecrypt usw. bringen auch nicht viel wenn die Daten per SMB Freigabe zwischen den Systemen kopiert werden. Dank des Server kann die Kommunikation mit IPSec und Kerberos abgesichert werden und Mitarbeitern an Remote Standorten eine sichere Zusammenarbeit im Netzwerk ermöglicht werden.
i-doit – Webbasierende ITIL-konforme cmdb mit einigen Hindernissen
In der IT ist die Verwaltung der Infrastruktur, Bezüge der Komponenten, Standorte und sonstigen Abhängigkeiten schon immer ein Problem. Je nachdem aus welchem Blichwinkel das Problem betrachtet wird entstehen neue Probleme. Und hier versucht die CMDB des aktuellen ITIL-Modells anzusetzen. Elemente, ob Kontakte, Computer, Standorte oder sogar Kabel und Stecker werden als logische Elemente in einer Datenbank abgebildet. Der sogenannten Configuration Management Data Base. Diese Elemente, oder Configuration Items (CI´s) genannt, bilden, im Bezug zueinander angeordnet, die logische IT-Struktur der Firma ab. Elemente können nach ITIL nicht einfach gelöscht werden, sondern gehen in einen anderen Status über. Wird zum Beispiel ein neues System geliefert, geht es vom Status Bestellt zu geliefert, in Betrieb zu Ausgemustert und schließlich zu verschrottet. Je nach Art des CI´s kann der Lebenszyklus verschiedener Elemente sehr gut abgebildet und Dokumentiert werden.
Aber nun zu i-doit.
Die im PHP geschriebene Anwendung bildet alle wichtigen Elemente einer CMDB ab. Typen wie Standort, Raum, Host, Server, ja sogar Virtueller Server oder SIM-Karte sind vorhanden. Die moderne und schnelle AJAX-Oberfläche ist sehr komfortabel bedienbar und selbst für Einsteiger schnell zu verstehen. Besonders gut gelöst ist das schnelle und einfache Hinzufügen zusätzlicher Kategorien. Erfordert ein Element zusätzliche Attribute (z.B. Skype-Kennung für das Objekt Person oder Teamviewer-ID für Clients) können diese sehr einfach angelegt und zugewiesen werden.
Leider gibt es jedoch in der Open-Version einige Macken. So erscheinen in der aktuell getesteten Version 0.9.7nach einer LDAP-Synchronisierung mit einem ActiveDirectory plötzlich doppelte Kontakte, die Druckansicht ist nur sehr unzureichend umgesetzt oder die Vorlagen zum gleichzeitigen Erstellen mehrerer CI´s funktionieren nicht. Reaktionen im Entwicklerforum können, wenn sie denn überhaupt erfolgen, auch mal mehrere Tage dauern.
Zusammenfassend überwiegen aber die Vorteile der Kernfunktionen gegenüber den Fehlern. Es kann ja schließlich davon ausgegangen werden das die Bugs früher oder später behoben werden.
Mehr über I-Doit auf der Offiziellen Website http://www.i-doit.org
Glückwunsch zur Wahl Piratenpartei Berlin :)
Auf diesen Wege möchte ich meine Glückwünsche an die Berliner Piraten loswerden. macht was daraus und sehr bald werden andere Länder folgen.
… und der ddos geht auch vorbei.
Ein Besuch im Gondwanaland – Der Tropenhalle im Leipziger Zoo
Exotische Pflanzen & Tiere, eine alte Miene und eine Bootsfahrt sind nur einige der Highlights im Gondwanaland des Leipziger Zoos. Der Weg in die neue Tropenhalle führt auf eine Holzbrücke durch ein Flusstal in eine alte Miene.Dort sind Nachtaktive Tiere wie das schielende Opossum Heidi und andere tolle Dinge zu entdecken.
In der Tropenhalle angekommen findet man sich in einem kleinen Dorf mit Imbiss, Basar usw. wieder. Die Preise hier sind etwas überzogen. Von hier geht es auf einem Pfad durch die Tropenhalle. Auf dem Weg gibt es viele Tiere zu sehen, in sofern diese sich nicht gerade im Gebüsch verstecken. In der Mitte der Halle kann der Baumwipfel-Pfad beschritten werden. Hier geht es über Hängebrücken hoch hinaus über die Palmenwelt der Halle.
Allerdings sollte man hier schwindelfrei oder zumindest frei von Höhenangst sein. Aus ca. 40 Metern Höhe bietet sich ein wunderbarer Blick über die gesamte Halle. Spätestens hier wird klar, welcher Aufwand und welche Detailliebe in dieser Halle stecken muss. Der Pfad führt letztendlich wieder zurück zum Dorf. Von hier aus kann für zusätzlich 1,50€ eine Bootsfahrt durch die Wasserwelt des Gondwanalandes gestartet werden.
Diese beginnt mit einer sehr gelungenen Multimediashow in einem Tunnel. Hier wird die Erdgeschichte im Schnelldurchlauf vom Uhrkontinent Gondwana bis zur Tropenwelt der heutigen Kontinente multimedial beschrieben. Anschließend geht es auf der ca. 15 Minütigen Fahrt auf den Wasserwegen abermals durch die Halle.
Als kleines Highlight sollte auch die Totenkopfinsel mit kleinen, wilden Affen genannt werden. Aber Achtung, die Tiere sind sehr neugierig und lose Gegenstände können auch mal das Interesse des ein oder anderen Äffchens erwecken. In der Summe ein sehr gelungener Ausflug. Verpflegung und Getränke sollte man allerdings am besten selbst mitbringen oder genug Budget einplanen.
Hier noch einige Fotos:


















