In der IT ist die Verwaltung der Infrastruktur, Bezüge der Komponenten, Standorte und sonstigen Abhängigkeiten schon immer ein Problem. Je nachdem aus welchem Blichwinkel das Problem betrachtet wird entstehen neue Probleme. Und hier versucht die CMDB des aktuellen ITIL-Modells anzusetzen. Elemente, ob Kontakte, Computer, Standorte oder sogar Kabel und Stecker werden als logische Elemente in einer Datenbank abgebildet. Der sogenannten Configuration Management Data Base. Diese Elemente, oder Configuration Items (CI´s) genannt, bilden, im Bezug zueinander angeordnet, die logische IT-Struktur der Firma ab. Elemente können nach ITIL nicht einfach gelöscht werden, sondern gehen in einen anderen Status über. Wird zum Beispiel ein neues System geliefert, geht es vom Status Bestellt zu geliefert, in Betrieb zu Ausgemustert und schließlich zu verschrottet. Je nach Art des CI´s kann der Lebenszyklus verschiedener Elemente sehr gut abgebildet und Dokumentiert werden.
Aber nun zu i-doit.
Die im PHP geschriebene Anwendung bildet alle wichtigen Elemente einer CMDB ab. Typen wie Standort, Raum, Host, Server, ja sogar Virtueller Server oder SIM-Karte sind vorhanden. Die moderne und schnelle AJAX-Oberfläche ist sehr komfortabel bedienbar und selbst für Einsteiger schnell zu verstehen. Besonders gut gelöst ist das schnelle und einfache Hinzufügen zusätzlicher Kategorien. Erfordert ein Element zusätzliche Attribute (z.B. Skype-Kennung für das Objekt Person oder Teamviewer-ID für Clients) können diese sehr einfach angelegt und zugewiesen werden.
Leider gibt es jedoch in der Open-Version einige Macken. So erscheinen in der aktuell getesteten Version 0.9.7nach einer LDAP-Synchronisierung mit einem ActiveDirectory plötzlich doppelte Kontakte, die Druckansicht ist nur sehr unzureichend umgesetzt oder die Vorlagen zum gleichzeitigen Erstellen mehrerer CI´s funktionieren nicht. Reaktionen im Entwicklerforum können, wenn sie denn überhaupt erfolgen, auch mal mehrere Tage dauern.
Zusammenfassend überwiegen aber die Vorteile der Kernfunktionen gegenüber den Fehlern. Es kann ja schließlich davon ausgegangen werden das die Bugs früher oder später behoben werden.
Mehr über I-Doit auf der Offiziellen Website http://www.i-doit.org